Blog

Werbung als Ranking-Killer! Wie Google nervige Pop-Ups bestraft

Facebooktwitterpinterestlinkedintumblr

Google feilt erneut an seinem Algorithmus und wird Webseiten mit störender Werbung wie zum Beispiel übergroße Interstitials bald mit einem niedrigeren Ranking bestrafen.

Auswirkung von Pop-Ups auf Ihr mobiles Ranking ab 2017

Die mobile Revolution geht in die nächste Runde. Mittlerweile sind rund 80% der Webseiten für die Anzeige auf Mobilgeräten optimiert. Diese Webseiten werden bereits seit einiger Zeit von Google mit einem besseren Ranking belohnt, für Suchanfragen, die über mobile Endgeräte durchgeführt werden.

Die als „Mobile-Friendly-Update“ bekannte Algorithmusänderung von Google wird nun ab 2017 erneut verbessert. Im Fokus dieser Verbesserung stehen diesmal insbesondere Webseiten, welche über nervige Werbeeinblendungen verfügen, die insbesondere auf Mobilgeräten die Nutzererfahrung negativ beeinflussen. Dazu zählen:

  • Interstitials, sogenannte Unterbrecherwerbung, eine Webseite die sich anstelle der eigentlichen Zielseite öffnet, diese komplett überlagert und erst geschlossen werden muss um fortzufahren.

  • Pop-Ups die während des Lesens ins Bild springen, den Seiteninhalt überlagern und somit den Lesefluss stören.

  • „Above the fold“ Werbung. Hierbei handelt es sich um große Werbebanner am Seitenanfang, welche den ganzen Bildschirm ausfüllen und erst weggescrollt werden müssen um den eigentlichen Seiteninhalt, welcher sich darunter befindet, zu sehen.

    diese pop ups wirken sich negativ auf ihr ranking aus
    Beispiele für Pop-Ups mit Negativauswirkung (Quelle: Google)

    Doch aufgepasst: Nicht jede Werbung und jedes Pop-Up wird ab Mitte Januar 2017 eine negative Auswirkung auf die mobilen Suchergebnisse haben. Weiterhin vollkommen legitim bleiben zum Beispiel:

    • Kleine Banner welche leicht zu schließen sind und nur einen geringen Teil des Displays überdecken.

    • Kleine Pop-Ups mit beispielsweise Datenschutzbedingungen, Altersverifizierungen, oder Cookie Hinweisen.

    • Login Formulare

    Werbung ohne negativauswirkung auf mobiles Ranknig
    Beispiele für legitime Pop-Ups & Werbung (Quelle Google)

    Der klassischen Werbeindustrie ist dieses Update natürlich ein Dorn im Auge. Unserer Meinung nach ist dies jedoch längst überfällig, da es insbesondere auf Mobilgeräten deutlich schwieriger ist, lästige Pop-Ups und Interstitials zu schließen und einen guten Überblick zu gewährleisten. Dem Nutzer wird hierdurch sicherlich eine weitaus bessere Erfahrung ermöglicht, die ihn außerdem deutlich schneller ans Ziel bringt.

    Gerne sind wir dazu bereit, Ihre Webseite einem ausführlichen Mobile-Friendly-Test zu unterziehen. Sprechen Sie uns an!

Werbung als Ranking-Killer! Wie Google nervige Pop-Ups bestraft